Beschreibung
Der Aqara Camera Hub G5 Pro ist eine Außenkamera, die sich eine zweite Aufgabe teilt: Sie ist zugleich die Funkzentrale des Hauses. Zigbee-Hub, Thread Border Router, Matter-Controller und Matter-Bridge stecken im selben wetterfesten Gehäuse – wer sie montiert, spart sich einen separaten Hub im Flur.
Wie gut sieht sie nachts?
Farbig, und das ist bei Außenkameras die Ausnahme. Ein großer Bildsensor mit f/1.0-Blende sammelt genug Licht, um auf Infrarot und Schwarzweiß zu verzichten. Eine Einschränkung nennt Aqara selbst: Bei völliger Dunkelheit ohne jede Restlichtquelle muss der eingebaute Scheinwerfer zugeschaltet werden – einen Infrarot- oder Schwarzweißmodus hat die Kamera nicht.
Wo landen die Aufnahmen?
Im Haus. Die Kamera hat einen verschlüsselten internen Speicher und schreibt auf Wunsch zusätzlich auf ein NAS im eigenen Netz. Ein RTSP-Stream lässt sich in Home Assistant oder einen NVR einbinden, und für Apple-Nutzer gibt es HomeKit Secure Video. Ein microSD-Slot fehlt allerdings – der interne Speicher ist nicht erweiterbar, und wie groß er genau ist, sagt Aqara für diese Ausführung nicht.
Was solltest du vor der Montage wissen?
Sie hängt per WLAN am Netz und zieht ihren Strom über USB-C; ein Netzteil mit mindestens 5 Volt und 2 Ampere liegt nicht bei. Wenn du Strom und Daten lieber über ein einziges Netzwerkkabel führst, ist die PoE-Ausführung die passende Wahl – technisch ist es dieselbe Kamera. Für die Wandmontage brauchst du einen 6-Millimeter-Bohrer, empfohlen sind zwei bis drei Meter Höhe. Und nach jedem Zurücksetzen muss die Rückabdeckung wieder richtig herum verschraubt werden, sonst ist die Dichtigkeit dahin.








